Poster & Ansichtskarte

Die Idee, die "Hymne" der Koblenzer, das Schängel-Lied als Plakat zu gestalten, hatte ich schon länger. Doch nur den Text runter zu schreiben, erschien mir zu langweilig. Als ich mal vor längerer Zeit als Gästeführerin durch die Koblenzer Altstadt spazierte, hörte ich zwei Ur-Koblenzer auf "Kowelenzer Platt" sprechen. Und die Worte, die ich am häufigsten hörte, waren "dä" und "et" und "dem" und "su" und "watt". Und während ich dann meinen Gästen am Schängelbrunnen das Schängel-Lied "Dat Kowelenzer Schängelche" vorträllerte, war die Idee mit der Gestaltung der Wortwolke zum Poster entstanden. 

Rasch konnte ich den Graphiker Frank Leinz von meiner Idee begeistern und er setzte mein Idee ziemlich genau so um, wie ich mir das vorstellte. Das Resultat gefällt mir!

Inzwischen ist das Schängel-Lied sowohl als Poster als auch als Ansichtskarte bei der Tourist-Information im Forum Confluentes auf dem Zentralplatz und bei den Filialen der Buchhandlung www.reuffel.de erhältlich.

Die Ansichtskarte ist ein außergewöhnlicher Gruß und das Poster ein schönes Geschenk aus unserer schönen Schängelstadt. Sicherlich ist das Poster aber auch ein besonderes Mitbringsel für Besuche aus Koblenz in andere Regionen. Spätestens bei der Übersetzung des Liedtextes auf hochdeutsch und der Geschichte vom Schängelbrunnen kann man auf die Vorzüge unserer Rhein-Mosel-Stadt verweisen. Und schließlich sollte das Poster mit dem Schängellied in jedem Schängel-Haushalt hängen. Ich würde es im Wohnzimmer, im Flur oder auf der Gästetoilette aufhängen. Beim nächsten Besuch einer Karnevalssitzung oder einem Heimspiel der TuS Koblenz oder der Conlog Baskets können Sie dann textsicher die Hymne der Koblenzer mitsingen!

Birgit Hoernchen, gebürtiges "Münchener Kindl" und gerne über 40 Jahre "Kowelenzerin"

Das Wahrzeichen

Koblenz wird oft als "Schängel-Stadt" bezeichnet. Der Begriff "Schängel" ist eine niedliche Abwandlung des französischen Vornamen "Jean" - zu deutsch "Hans" oder "Johann". 1794-1814 gehörte Koblenz zu Frankreich und aus dieser Zeit blieb schon mal der Liason eines schmucken französischen Soldaten und einer hübschen Koblenzerin nach neun Monaten ein kleines "Souvenir" übrig. War das Baby ein kleiner Junge, wurde der Sohn des Jean (Koblenz-sprich: Schang) liebevoll kleiner Schang, also Schängel genannt. Wurde der Begriff Schängel früher eher als Schimpfname für ein uneheliches Kind genutzt, ist die Bezeichnung heute ein Ehrenname. Denn Schängel dürfen sich alle nennen, die in Koblenz geboren sind. Dazu gibt es noch karnevalistisch getaufte Schängel oder eben jene Einwohner, die schon jahrelang in der Rhein-Mosel-Stadt leben, sich mit ihrer Heimat verbunden und als Schängel fühlen.

Ein berühmter Schängel und Ehrenbürger der Stadt Koblenz ist übrigens Valery Giscard d'Estaing, der ehemalige französische Staatspräsident. Er ist in Koblenz geboren.

 

Die spuckende Knabenfigur aus Bronze ist heute das Wahrzeichen der Stadt Koblenz. In den Sommermonaten spuckt der kleine Junge im Hof des Koblenzer Rathauses auf dem Willi-Hörter-Platz von einem Brunnen auf die zahlreichen Besucher der Touristenstadt herunter. Mit dem Brunnen hat man dem Koblenzer Schängel und seinen Streichen ein Denkmal gesetzt. Der Brunnen wurde vom Mayener Bildhauer Carl Burger entworfen und mit Unterstützung von Koblenzer Bürgern gebaut. Einer von ihnen war der Karnevalist Jupp Flohr. 1941 wurde der Brunnen eingeweiht. Seit 2002 ist er Teil des Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal.

 

1914 wurde dem Schängel ein Karnevalslied gewidmet, dessen Text der Mundartdichter Josef Cornelius schrieb und der Komponist Carl Wilhelm Kraemer die Melodie dazu komponierte. Heute hört man das Schängellied nicht nur an Fastnacht, sondern auch während der Heimspiele der TuS Koblenz oder den Conlog Baskets.

Text Schängel-Lied 

Et es bekannt doch iwweral

Et waiß och jedes Kend,

Dat närjens en der ganze Welt

Die Schängelcher mer fend,

Als hei bei ons am Deutsche Eck,

Wo seit uralter Zeit

Dat Kowelenzer Schängelche

Am allerbest' gedeiht.

Et es vur kainem bang

On singt sei Lewe lang.

 

Refrain:

E lustich Kowelenzer Schängelche ich sein,

Gedaaft met Rhein- on Musselwasser on met Wein,

Gesond an Herz, an Lewer on der Lung,

On sein och meiner Modder ihrer allerbeste Jung!

 

On wenn em och dä kalte Wend

Als dorch dat Bexje bläst,

Et niemals dä Humor verleert,

Dä Kopp nie hänge lässt.

Et singt on peift, es kreuzfidel,

On hept grad wie en Spatz,

On wer met imm kei Spaß verstieht,

Dat es en Bullewatz.

Wo Zitz on Zores hei,

Do es et stets dobei.

 

Refrain

E lustich Kowelenzer Schängelche ...

 

Dat Kowelenzer Schängelche

Lässt nie im Lewe no,

On wenn et mol ein Schängel es,

Sein annere widder do.

Su lang ons Mädcher Engelcher,

Dat es die Quintessenz,

Do get et och noch Schängelcher

En onser Residenz.

Dromm holl sich jeder schnell

An ons hei dat Modell.

 

Refrain

E lustich Kowelenzer Schängelche ...

Poster "Schängel-Lied"

Format   DIN A 2 (420 x 594 mm)

Auch als Ansichtskarte

Format    DIN C 6 (114 x 162 mm)

 

Idee   Birgit Hoernchen

Graphik   Frank Leinz

Text   Josef Cornelius

Verkauf vor Ort

ZUM MITNEHMEN

in der Tourist-Info der Koblenz-Touristik im Forum Confluentes auf dem Zentralplatz und in der Buchhandlung Reuffel in der Löhrstraße 92.

Poster   10,00 €       /       Karte       1,20 €

 

Versand

POSTER

Versand des gerollten Posters in einem eckigen Karton innerhalb des Liefergebietes Deutschland zu einem Gesamtpreis von 15 €

(incl. Versandkosten und 19 % MwSt.).

 

ANSICHTSKARTE

Versand von einem 10er-Pack Ansichtskarten zum Gesamtpreis von 15 € (incl. Versandkosten und 19 % MwSt.).

 

Für den Versand außerhalb Deutschlands fragen Sie bitte den Preis über das Kontaktformular individuell ab.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© PPS Koblenz - Birgit Hoernchen

Anrufen

E-Mail